Isolierdecken in verschiedenen Formen, je nach Bedarf direkt vom Hersteller

Isolierdecken in verschiedenen Formen, je nach Bedarf direkt vom Hersteller

Isolierdecken

Als Isolierdecken bezeichnet man im Allgemeinen aus speziellen Dämmstoffen gefertigte Decken, die zur Isolation gegen Wärme und zum Einsparen von Energie verwendet werden. Ein populäres Beispiel für eine solche energiesparende Isolation sind beispielsweise Ventildämmungen, Schmutzfänger Isolierung, die komplette Dämmung im Heizkreisverteiler, die sich sowohl in kleinen Gebäuden als auch in großen Industrieanlagen finden. Sie sollen verhindern, dass zu viel Wärme von dem Gebäude nutzlos an die Umwelt abgegeben wird. Da sehr viele dieser Anlagen derzot noch ungedämmt sind, besteht hier ein sehr großes Potenzial an Energieeinsparung. Auch in der Industrie werden solche Dämmungen benötigt, die den Wärmeaustausch eines Objekts mit seiner Umgebung regulieren. In der Industrie werden vor allem solche Isolierdecken benötigt, die gegen enorme Hitze von bis zu 1000°C beständig sind. Das bedeutet, dass nur bestimmte Materialien und Gewebe für die Herstellung solcher Isolierdecken verwendet werden können. Aufgrund der günstigen preislichen Situation und der langen Lebensdauer ist eine Amortisation durch die Energieeinsparung bereit innerhalb kürzester Zeit gegeben. Danach "verdient" eine Isolierdecke bares Geld.

isolierdeckeEin häufig verwendetes Material ist beispielsweise die Mineralwolle, welche in einer hohen Dichte gefertigt werden kann und nicht brennbar ist. So können Isolierdecken eine Dicke von 5mm bis 200 mm hergestellt werden, wobei die Dichte des Dämmstoffs 60kg/m³ bis zu 200kg/m³ beträgt. Welche Dämmdichte für ein bestimmtes Objekt benötigt wird, entscheidet sich letztendlich durch mehrere Faktoren wie die Temperatur des Objekts und die Objektart. Andere verwendete Materialien zur Herstellung von Isolierdecken sind die Stopfwolle oder auch Nadelfilze, welche ebenfalls eine hohe Hitzebeständigkeit bieten. So können auch Isolierdecken für den Brandschutz angefertigt werden. Solche Brandschutzdecken werden meistens jedoch aus einer so genannten Superwool gefertigt. Mit zusätzlichen Alfol-Einlagen lassen sich diese Dämmstoffe auch gegen äußere Einflüsse, zum Beispiel Dampf, schützen. Eingefasst werden diese Dämmstoffe dann meistens in Glasgewebe, das durch besondere Beschichtungen ebenfalls hitzebeständig oder wasserabweisend angefertigt werden kann. Dies können Silikonbeschichtungen, PU-Beschichtungen oder auch, auf das äußere Gewebe geklebte, Aluminiumfolie sein. Damit eignen sich die Isolierdecken auch zur Verwendung im Außenbereich, da sie witterungsbeständig sind. Um zu verhindern, dass sich das dämmende Material in den Isolierdecken ungleichmäßig verteilt, werden die Decken auf bestimmte Art im Kreuzraster versteppt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Decken nicht an Dämmkraft verlieren. So sind sie auch zur Montage an vibrierenden Objekten geeignet. Die spezielle Beschichtung der Decken ermöglicht auch an solchen Objekten eine hohe Lebensdauer, da sich das Material nicht abnutzt.

isolierdeckenSelbstverständlich sind diese Isolierdecken in verschiedenen Formen, je nach Bedarf, erhältlich. So gibt es beispielsweise für die Isolierung von Rohren speziell vorgeformte Isolierdecken, die einfach um die Rohre gelegt werden können. Sie sind also passgenau und verringern den Arbeitsaufwand bei der Montage. Es sind aber auch Einheitsmatratzen oder Aufmassmatratzen in rechteckiger Form erhältlich. Je nachdem in welcher Form solche Isolierdecken gefertigt werden, entstehen unterschiede in der Verarbeitung des Materials. Bei Isolierdecken in Kastenform wird darauf geachtet, dass der Dämmstoff separat in die Hülle eingearbeitet wird und die verschließende Naht am Unterboden liegt. Bei den Aufmassmatratzen allerdings wird die Naht auf die halbe Isolierhöhe gesetzt. Dagegen werden Schalenmatratzen meisten als Einzelsegmente verarbeitet, wodurch diese eben ihre besondere Anpassungsfähigkeit erhalten. Durch diese verschiedenen Verarbeitungen wird die Dämmkraft der Isolierdecken jedoch nicht nachteilig beeinflusst. Sie dienen lediglich zur Gewährleistung der Dämmkraft an verschiedenen Objekten. Dementsprechend muss auch darauf geachtet werden, dass die Dämmung auch am Rand, beziehungsweise der Naht der Isolierdecke, vollständig vorhanden ist. Um zu verhindern, dass die Nähte reißen oder aufplatzen werden sehr stabile Stahlfäden zum Zusammenhalten der Materialien verwendet.

Zur Montage von Isolierdecken gibt es mehrere Möglichkeiten. Mit Hakenverschlüssen, welche fest in die Isolierdecke integriert sind, lässt sich diese einfach mit dem zu dämmenden Gegenstand verschnüren. Eine weitere Variante zur Befestigung sind die Klemmschnallen. Durch ihre einfache Handhabung eignen sie sich vor allem zur schnellen Montage und Demontage. Diese Klemmschnallen sind in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich, wodurch auch sehr schwere Isolierdecken sicher montiert werden können. Es werden auch Klettverschlüsse zur Montage angeboten, diese sind jedoch nur für Temperaturen bis zu 240°C geeignet, während die Haken- und Klemmverschlüsse für Temperaturen bis zu 500°C geeignet sind. Mit Ösen lassen sich die Isolierdecken auch hängend oder an hängenden Gegenständen montieren. Zugbänder eignen sich vor allem zur Montage von Isolierdecken an glatten oder rutschigen Gegenständen, da sich diese sehr eng zuziehen lassen.